Verkehr

In Neumarkt können Sie Parkgebühren mit dem Handy bezahlen!
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  • Installieren Sie die EasyPark-App und profitieren Sie von der einfachen Bedienung.
  • In der App können Sie sich über ein PayPal-Konto anmelden und sofort parken.
  • Ebenso ist die Zahlung per Kreditkarte oder Lastschrift möglich.
  • Oder Sie senden eine SMS mit der Parkzone, Kfz-Kennzeichen und gewünschter Parkzeit an 44077.
  • Alternativ wählen Sie 0221 260 1888 und nutzen unseren Sprachcomputer.

Eine Anleitung für das Bezahlen per Handy und den Zonencode finden Sie am Parkscheinautomaten sowie der Parkplatzbeschilderung.

Radverkehr

Alltagsradverkehr

Wussten Sie, dass die meisten zurückgelegten Wegstrecken unter 3 Kilometer Entfernung liegen? Ob Sie nun zum Einkaufen in die Neumarkter Innenstadt fahren, Ihr Buch in der Stadtbibliothek abholen oder die Eisdiele bzw. den Biergarten besuchen – der beste, effektivste und günstigste Weg ist immer mit dem Rad. Und Sie können in der Regel direkt vor der Haustüre kostenfrei Ihren Drahtesel abstellen.

Nahverkehrs-Schablone

Die Stadt Neumarkt stellt hierfür eine Nahverkehrs-Schablone zur Verfügung. Mit dieser Nahmobilitäts-Schablone können Sie sich die Entfernung anzeigen lassen, die Sie mit dem Fahrrad zurücklegen möchten.

Zum Öffnen der Schablone klicken Sie bitte hier

Wenn die Schablone geöffnet ist, klicken Sie bitte auf Ihren Standort, um den Entfernungs-Radius anzuzeigen. Anschließend können Sie mit der Auswahl unten links Ihre Rad-Fahrgeschwindigkeit auswählen.

Freizeitradverkehr

Informationen zu Fahrradtouren rund um Neumarkt finden Sie auf der
Website der Tourist-Information

Sichere und attraktive Infrastruktur für den Radverkehr im Stadtgebiet hat für die Stadt Neumarkt einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund wurde bei der Umgestaltung der Lammsbräu-Kreuzung um ersten Mal im Stadtgebiet das indirekte Abbiegen eingeführt. Durch diese Form des Abbiegens des Radverkehrs fährt der Radfahrer, bevor er links abbiegt, geradeaus auf die Kreuzung und wartet in einer sicheren Haltebucht, ohne vom Verkehr gestört zu werden. Sobald der Verkehr, mit dem er auf die Kreuzung gefahren ist, ein rotes Ampelzeichen bekommt, springt die Fahrradfahrerampel, vor der der Fahrradfahrer in der Haltebucht wartet auf Grün, sodass er, bevor die anderen Fahrtrichtungen ein grünes Ampelzeichen bekommen, die Kreuzung überqueren kann und somit indirekt links abgebogen ist.

Klingt kompliziert? Dann schauen Sie sich doch folgende Videos an in denen die sichere Befahrung der Lammsbräu Kreuzung von allen Seiten mit neuer Markierung und indirektem Linksabbiegen erläutert wird.

Die Videos mit den verschiedenen Erläuterungen finden Sie hier:

Die Stadt Neumarkt i.d.OPf. war 2012 eine von 38 Gründungsmitgliedern der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V..

Als Netzwerk bayerischer Kommunen mit regelmäßigem Erfahrungsaustausch hat die AGFK Bayern die feste organisatorische Verankerung der Radverkehrsförderung als Anliegen.

Folgende Ziele hat die AGFK formuliert:

MEHR INFRASTRUKTUR: Wenn Radfahren Spaß machen soll, müssen Radfahrerinnen und Radfahrer den nötigen Platz im öffentlichen Raum bekommen – auf der Fahrbahn, auf Radwegen, in Bussen und Bahnen sowie bei den Abstellflächen.

MEHR RADKULTUR: Die Verkehrsmittelwahl ist immer auch eine Imagefrage. Ziel der AGFK Bayern ist es zu zeigen, dass das Rad positiver und gern gesehener Teil der Stadt- bzw. Kreiskultur ist.

MEHR SICHERHEIT: Nur wenn das Rad als sicheres Verkehrsmittel wahrgenommen wird, steigen mehr Menschen aufs Fahrrad um. Verkehrssicherheit für Radfahrer ist daher ein wichtiges Ziel der AGFK Bayern.

MEHR UMWELTSCHUTZ: Eine umweltfreundliche Nahmobilität trägt wesentlich zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Daher gehört es zu den zentralen Anliegen der AGFK Bayern, den Anteil des Rad- und Fußverkehrs im Modal-Split zu erhöhen.

Mitgliedskommunen der AGFK Bayern fühlen sich diesem Anliegen verpflichtet und setzen sich zum Ziel die offizielle Auszeichnung als „fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr verliehen zu bekommen.“ (Quelle: https://agfk-bayern.de/ueber-die-agfk/)

Die Stadt Neumarkt wurde im Jahr 2020 rezertifiziert als „Fahrradfreundliche Kommune“ mit Auflagen wie der Erhebung des aktuellen Modal Splits sowie der Erstellung eines Radverkehrskonzeptes. Darin wird zukünftig eine Gesamtstrategie für den Radverkehr erarbeitet, die konkrete Maßnahmen für die Förderung des Radverkehrs in der Stadt aufzeigt.

 

Weitere Informationen zur AGFK Bayern finden Sie hier.

Auch in Zeiten des Klimawandels wird Neumarkt regelmäßig im Winter von weißen Schneemassen überrascht. Damit Sie trotzdem Ihre täglichen Wege mit dem Fahrrad zurücklegen können, werden die Radwege, Radfahrstreifen und Schutzstreifen von Schnee freigeräumt. Diese Wege sind auf dem beigefügten Winterdienstplan dargestellt. Selbstverständlich werden abgesehen davon auch die Tempo-30-Zonen geräumt, in denen Radwege nicht benutzungspflichtig ausgewiesen werden.

Gut zu wissen: Im Sommer werden die Radwege, Radfahr- und Schutzstreifen übrigens auch vom Neumarkter Bauhof Team gesäubert, damit Sie keine Probleme bei der Nutzung der Wege mit Ihrem Fahrrad haben.

Der Integrierte Gesamtverkehrsplan für Neumarkt stellt ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept dar, das den vielfältigen Anforderungen an die Mobilität über die verschiedenen Verkehrsmittel hinweg Rechnung tragen will. In Bezug auf den Fahrradverkehr sind hier zahlreiche Maßnahmen enthalten, die u.a. zur besseren Vernetzung des Radwegesystems sowie zur Erhöhung der Sicherheit beitragen.
2010 wurde bei der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen eine neue Fassung der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) veröffentlicht. Sie ersetzt die Vorgängerfassung von 1995 mitsamt neuen Erkenntnissen aus der Forschung und der Praxis und trägt so der gestiegenen verkehrs- und umweltpolitischen Bedeutung des Radverkehrs Rechnung. Diese Empfehlungen werden in Neumarkt beachtet und möglichst umgesetzt.

Eine Kurzfassung finden Sie hier: Kurzfassung Gesamtverkehrsplan

 

E-Bike-Ladeschrank

Den Akku Ihres E-Bikes oder Pedelecs können Sie ganz bequem am Rathaus aufladen. Dort finden Sie den 🔗 Stromtreter-Ladeschrank mit acht Boxen und Platz für bis zu 16 Akkus. Mitzubringen ist lediglich das Ladegerät für die speziellen Akkus der jeweiligen Fahrradmarken und ein Zwei-Eurostück, das als Pfand eingeworfen werden muss, damit der Schlüssel abgezogen werden kann.

Fahrrad-Service-Stationen

Neben dem E-Bike-Ladeschrank befindet sich außerdem auch eine Fahrrad-Service-Station. Diese verfügt über frei zugängliche Werkzeuge in seitlich angebrachten Körben, die an Edelstahlseilen befestigt sind. Zusätzlich ist sie mit einer Handpumpe mit Adapter für alle Ventiltypen ausgestattet und verfügt über einen freistehenden Fahrradständer zur Befestigung Ihres Fahrrads. Der QR-Code auf der Vorderseite der Station ermöglicht Ihnen zudem den Zugang zu Online-Reparaturanleitungen.

Eine weitere Service-Station finden Sie auch direkt vor dem Kletterzentrum der DAV-Sektion Neumarkt in der Dreichlingerstraße 40. Für eine leichtere Instandsetzung können Fahrräder hier zusätzlich an einer Fahrradhalterung direkt auf der Station befestigt werden. Die in der Station befindlichen Werkzeuge wie auch die Luftpumpe mit Adapter für alle Ventiltypen sind mit einer Tür gesichert. Der Schlüssel hierzu ist im DAV-Zentrum während der 🔗 Öffnungszeiten des Kletterzentrums abzuholen. Der QR-Code auf der Vorderseite der Station ermöglicht Radneulingen zudem den Zugang zu Online-Reparaturanleitungen.

Leider musste die zuletzt aufgestellte Fahrrad-Service-Station in der Mistelbacher Allee aufgrund starker Vandalismusschäden abgebaut werden. Die Stadt Neumarkt bittet daher um einen sorgsamen Umgang mit den neuen Radstationen, damit sie auch in Zukunft jederzeit uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Stadtradeln in der Stadt Neumarkt

Neumarkt beteiligt sich bereits seit 2008 regelmäßig an der Aktion „Stadtradeln“ des Klimabündnisses. 

Die Ergebnisse für 2024 konnten sich sehen lassen: 777 Radlerinnen und Radler traten für den Klimaschutz in die Pedale und radelten um die Wette. Zusammen legten sie über 132.000 Kilometer mit dem Rad zurück und vermieden im Vergleich zur Autofahrt rein rechnerisch 22 Tonnen Kohlendioxid. Bei der Abschlussveranstaltung konnten sich die Teilnehmenden neben der Vergabe von Urkunden auch auf eine kleine Tombola freuen.

Erstmalig hatten wir im letzten Jahr außerdem auch einen „Stadtradeln-Star“. Martin Keitel, Lehrer am Ostendorfer Gymnasium, hatte für den dreiwöchigen Aktionszeitraum komplett auf sein Auto (und auch die Mitfahrt darin) verzichtet.

Sobald das nächste Stadtradeln im Jahr 2025 stattfindet, informieren wir Sie hier.

Weiteres zum Stadtradeln finden Sie unter https://www.stadtradeln.de/neumarkt 

Seit 1998 bietet die Stadt Neumarkt zusammen mit örtlichen Vereinen eine Bewachung Ihres Zweirades beim alljährlichen JURA-Volksfest an. Hier können Sie kostengünstig Ihr Vehikel sicher und bewacht direkt am Veranstaltungsgelände abstellen – näher können Sie mit keinem Fahrzeug anfahren und durch diese sanfte Art der Anreise tun Sie etwas für Ihre Fitness und auch für die Umwelt.

Ein großer Teil des Verkehrsaufkommens in der Stadt Neumarkt entfällt auf innerstädtische Strecken. Auf Antrag der Partei B90/Die Grünen hat der Stadtrat am 25. April 2019 be-schlossen, mit einer Kaufprämie Anreize für eine emissionsfreie Mobilität zu bieten. Hier-für sind Fördergelder in Höhe von 40.000 Euro pro Jahr im Haushalt eingeplant.

Ziel der Förderung ist es, den Anteil der schadstoffarmen, lärmreduzierten und flächensparenden Mobilität im Stadtgebiet zu erhöhen. Die Fördersummen betragen maximal 25 % der Nettokosten bzw. bei Lastenrädern mit E-Antrieb maximal 1.000 Euro, bei Lastenrädern ohne E-Antrieb maximal 600 Euro, und bei Fahrradanhängern maximal 200 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis erhöhen sich der förderfähige Prozentsatz und die maximale Fördersumme. Weitere Infos hierzu finden Sie in der Förderrichtlinie.

Kurzinformationen zum Förderprogramm:

  • Gefördert wird die Anschaffung von Lastenrädern mit E-Antrieb, ohne E-Antrieb und reine Anhänger für Fahrräder für Privatpersonen.
  • Es werden nur Neufahrzeuge gefördert.
  • Antragsberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger mit Erstwohnsitz im Stadtgebiet der Stadt Neumarkt i.d.OPf.
  • Die Haltedauer des Fahrzeugs muss mindestens 36 Monate betragen.
  • In diesem Zeitraum ist ein mit dem Förderbescheid mitgeschickter Aufkleber auf dem Förderobjekt sichtbar anzubringen.
  • Es wird maximal ein Fahrzeug pro Haushalt und pro Jahr gefördert.
  • Für das Förderprojekt stehen 40.000 Euro zur Verfügung.
  • Weitere Infos entnehmen Sie der Förderrichtlinie

 

Wichtig:
Der Online-Antrag muss vor dem Kauf gestellt werden. Das Fahrzeug darf erst nach dem Erhalt des Bewilligungsbescheides gekauft werden. Bereits gekaufte Fahrzeuge werden nicht gefördert.

In Zeiten, in denen der Online-Handel boomt und mehr und mehr Waren online bestellt werden, beschäftigen sich viele Kommunen – so auch die Stadt Neumarkt – mit der Frage, wie es um den lokalen Einzelhandel bestellt ist und wie dessen Zukunftsfähigkeit erhalten und gestärkt werden kann. Hinzu kommen wachsende Herausforderungen in den Bereichen Verkehr und Klimawandel. Angesichts dieser Herausforderungen sind nachhaltige Konzepte und innovative Dienstleistungen notwendig, um den Einzelhandel zu stärken und gleichzeitig den Güterverkehr nachhaltiger zu gestalten. Um genau an diesen Punkten Lösungen zu finden, arbeiten wir gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg an dem Forschungsprojekt „Nachhaltigkeit auf der letzten Meile – Lastenradeinsatz für den Güterwirtschaftsverkehr durch Integration des ÖPNV“.

 

 

Einer von drei Ansatzpunkten des Forschungsprojektes ist die Untersuchung eines lokalen Lieferservices der Neumarkter Einzelhändler. Die Abholung, Kommissionierung und Lieferung würde über einen Servicepartner und mit lokal emissionsfreien Lastenrädern durchgeführt werden. Dafür haben wir in einem ersten Schritt den Neumarkter Bürgerinnen und Bürgern dieses Konzept vorgestellt und von Dezember 2022 bis Januar 2023 eine Online Bürgerumfrage durchgeführt. Die Umfrage widmete sich dabei der Konzeptbewertung sowie der Frage, wie wahrscheinlich ein solcher Lieferservicegenutzt werden würde. Zusätzlich wurden mögliche Rahmenbedingungen abgefragt, beispielsweise bei welcher Art von Geschäften die Teilnehmer gerne lokal bestellen würden und wie sie die Bestellung aufgeben würden. Die hohe Teilnehmerzahl von 370 Bürgerinnen und Bürgern aus Neumarkt zeigt, dass ein hohes Interesse an diesen Themen besteht.

Die Umfrageergebnisse können Sie hier als PDF abrufen.

Baumaßnahme Kurt-Romstöck-Ring

Die Bauphasen:

Der Kurt-Romstöck-Ring (OBI-Kreuzung) kann nicht in einem Zug umgebaut werden. Denn das würde in einer zentralen Lage Neumarkts eine Vollsperrung über viele Monate bedeuten und regelmäßig zu langen Staus führen. Das wollten die Planer der Stadt Neumarkt von Beginn an unbedingt vermeiden. Deswegen haben sie sich dazu entschieden, die Maßnahme in mehrere Bauabschnitte zu teilen.

Grundsätzlich soll die Kreuzung halbseitig umgebaut werden, um die Beeinträchtigung für den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten. Zuerst wird heuer die Westseite der Kreuzung (Seite OBI/Klebl) und 2026 die Ostseite (Innenstadt-Seite) erneuert. Im Kurt-Romstöck-Ring muss dafür der Verkehr auf einer Straßenseite gebündelt werden. Das bedeutet: Es gibt in dieser Zeit nur noch eine Fahrspur in jede Richtung.

 

Bauabschnitt 1 (Ende März 2025 bis Ende Mai 2025)

Um oben beschriebene Vorgehensweise realisieren zu können, bedarf es vorab einiger Maßnahmen:  Dafür wird der Kurt-Romstöck-Ring gesperrt, der Verkehr kann nur noch auf der Freystädter Straße laufen. Im Bauabschnitt 1 sind also im Grundsatz vorbereitende Arbeiten gebündelt.

Im Detail müssen folgende Arbeiten in diesem Bauabschnitt ausgeführt werden:

  • Baustelleneinrichtung
  • Rückbau der Mittelinsel im Kurt-Romstöck-Ring und in der Staatsstraße 2240 sowie Herstellung einer provisorischen Überfahrung (Spurwechsel)
  • Provisorische Verbreiterung der Fahrbahn am Kurt-Romstöck-Ring und an der Staatsstraße 2240 Richtung Osten (Innenstadt-Seite)
  • Rückbau der Verkehrsinseln im Kreuzungsbereich
  • Aufbau einer Baustellenampel
  • Neubau des Kanal-Hausanschlusses für die Hauptfeuerwache
  • Verlegung des Regenwasserkanals nördlich des Bahndamms von der Ost- auf die Westseite
  • Verlegung des Regenwasserkanals südlich des Bahndamms vom Feuerwehr-Gelände auf die Westseite
  • Arbeiten der Versorgungsträger (Strom, Kanal, Glasfaser, etc.)

Bauabschnitt 2: Westseite der Kreuzung (Ende Mai 2025 bis November 2025)

Im zweiten Bauabschnitt wird die Westseite der Kreuzung gesperrt und erneuert. Auf der Ostseite des Kurt-Romstöck-Rings läuft der Verkehr – wie oben beschrieben – noch einspurig in jede Richtung.

Im Detail müssen folgende Arbeiten in diesem Bauabschnitt ausgeführt werden:

  • Neubau des Regenwasserkanals in der Freystädter Straße: Von der Mitte der Kreuzung Kurt-Romstöck-Ring muss der Regenwasserkanal Richtung Westen erneuert werden.
  • Neubau der Straßenentwässerung
  • Neubau der Straße
  • Neubau der Ampelanlage
  • Neubau eines Regenrückhaltebeckens nördlich des Bahndamms für Regenwasser aus der Florianstraße und Überläufe des Ludwig-Donau-Main-Kanals
  • Arbeiten der Versorgungsträger (Strom, Kanal, Glasfaser, etc.)

Bauabschnitt 3: Ostseite der Kreuzung (Dezember 2025 bis Oktober 2026)

Im dritten Bauabschnitt wird die Ostseite (Innenstadt-Seite) der Kreuzung gesperrt und erneuert. Ab diesem Zeitpunkt läuft der Verkehr auf der Westseite des Kurt-Romstöck-Rings einspurig in jede Richtung.

Im Detail müssen folgende Arbeiten in diesem Bauabschnitt ausgeführt werden:

  • Neubau des noch fehlenden Stücks des Regenwasserkanal sin der Freystädter Straße:  Vom Ludwig-Donau-Main Kanal muss der Regenwasserkanal Richtung Kurt-Romstöck-Ring erneuert werden. Der Anschluss erfolgte dann an den Schacht in Kreuzungsmitte.
  • Verlegung der Verrohrung Altgraben.
  • Neubau der Vorreinigungs-Anlagen bei der Einleitung des Wassers in den Ludwig-Donau-Main Kanal
  • Neubau der Straßenentwässerung
  • Neubau der Straße
  • Neubau der Ampelanlage
  • Neubau des Regenrückhaltebeckens nördlich des Bahndamms (sofern aus noch nicht absehbaren Gründen nicht in Bauabschnitt 2 möglich)
  • Arbeiten der Versorgungsträger (Strom, Kanal, Glasfaser, etc.)
  • Fahrbahndecken-Sanierung im Bereich Dreichlingerstraße

Bauabschnitt 4: Restarbeiten (Oktober 2026)

In diesem Abschnitt wird die Baustelleneinrichtung zurückgebaut.

 

Bauabschnitt 1:

  • Sperrung: Staatsstraße 2240, Kurt-Romstöck-Ring
  • Frei zu befahren: Freystädter Straße von Osten nach Westen und von Westen nach Osten
  • Weiträumige Umfahrung: Ring (Bundesstraße 299)
  • Engräumige Umfahrung: Lange Gasse, Freystädter Straße ab/bis Kreisverkehr, Kurt-Romstöck-Ring, Nürnberger Straße, Amberger Straße

Bauabschnitt 2: 

  • Sperrung: Freystädter Straße von Osten nach Westen sowie Freystädter Straße von Westen nach Osten ab dem Kreisverkehr bis zur Kreuzung und umgekehrt
  • Frei zu befahren: Kurt-Romstöck-Ring von Süden nach Norden und von Norden nach Süden sowie Freystädter Straße von Osten nach Westen bis zur Kreuzung, sowie nach Süden und Norden
  • Weiträumige Umfahrung: Ring (Bundesstraße 299)
  • Engräumige Umfahrung: Lange Gasse, Freystädter Straße ab/bis Kreisverkehr
  • Sonderfall Fußgänger/Radverkehr: Umleitung über Volksfestplatz, Mistelbacher Allee und retour
  • Sonderfall Sperrung Johann-Donauer-Straße: engräumige Umleitung über Wallensteinstraße, Max-Künzel-Straße und retour

Bauabschnitt 3:

  • Sperrung: Freystädter Straße ab Mistelbacher Allee bis zur Kreuzung
  • Frei zu befahren: Kurt-Romstöck-Ring von Süden nach Norden und von Norden nach Süden sowie Freystädter Straße von Norden nach Westen ab der Kreuzung und von Westen nach Süden
  • Weiträumige Umfahrung: Ring (Bundesstraße 299)
  • Engräumige Umfahrung: Lange Gasse, Kurt-Romstöck-Ring, Ringstraße, Freystädter Straße ab/bis Kreisverkehr
  • Sonderfall Fußgänger/Radverkehr: Volksfestplatz, Mistelbacher Allee und retour
  • Sonderfall Sperrung Kreuzung Freystädter Straße/Dreichlinger Straße:  engräumige Umleitung über Goldschmidtstraße – Siemensstraße – Dreichlinger Straße – Staatsstraße 2660 und retour

Bauabschnitt 4:

Im Abschnitt 4 werden die Baustelleneinrichtungen zurückgebaut. Sollten Umleitungen nötig sein, werden diese kurzfristig bekannt gegeben.

Wird der Umbau der OBI-Kreuzung nur wegen der neuen Hauptfeuerwache gemacht?

Der Umbau der OBI-Kreuzung und der Neubau der Hauptfeuerwache haben im Grunde nichts miteinander zu tun. Die Straße hätte so und so neu gemacht werden müssen, da sie durch die große Verkehrsbelastung in einem schlechten Zustand ist. Die Baumaßnahme wurde zeitlich noch etwas nach hinten geschoben, so dass der Idealfall eintritt und beide Projekte gleichzeitig fertig werden können. Die Verkehrsführung der OBI-Kreuzung kann nun gleich so gestaltet werden, dass die Alarm-Ausfahrt der Feuerwehr reibungslos möglich ist. 

Ist es wirklich nötig, die Kreuzung auszubauen? Man könnte das Geld doch anders investieren.

Ja, es ist nötig. Mit einer Frequenz bis zu 18.000 Fahrzeugen ist die Verkehrsbelastung extrem hoch. Der Bereich ist ein wichtiger Knotenpunkt in Neumarkt. Um den Verkehr schneller fließen lassen zu können, wird die vom Unteren Tor kommende Seite des Kurt-Romstöck-Rings eine zweite Linksabbiegerspur erhalten. Eine zweite Geradeaus-Spur wird es zudem aus Richtung Stauf kommend geben.

Wieso baut die Stadt Fußgängerampeln ab? Wird die Querung für Fußgänger dadurch nicht gefährlicher?

Es werden Fußgängerquerungen im südlichen und östlichen Knotenpunkt-Arm gegenüber dem Bestand zurückgebaut. Dies führt zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes, da weniger Verkehrsbeziehungen in den Ampelschaltungen vorhanden sind.  Die Sicherheit der Fußgänger bleibt natürlich gewährleistet.

Wie steht es um die Sicherheit von Radfahrern im Kreuzungsbereich?

Darüber wurde im Vorfeld, auch im Stadtrat, intensiv diskutiert. Radfahrer werden künftig auf eigenen Radstreifen parallel zu den Fahrspuren für den motorisierten Verkehr über die Kreuzung nach Osten bzw. Westen geführt. Fahrzeuge, die auf den Rechtsabbiegerspuren fahren, müssen die Streifen queren. Es braucht natürlich auch die Rücksichtnahme seitens der Autofahrer. Am Unteren Tor gab es auch Diskussionen um die Radstreifen. Dort hat es sich gut eingespielt und es funktioniert reibungslos.

Werden im Zuge der Bauarbeiten weitere Bäume gefällt?

Anfang des Jahres mussten im Bereich OBI-Kreuzung/Kurt-Romstöck-Ring Bäume gefällt werden. Die betroffenen Bäume standen im Bereich der geplanten Baumaßnahme, die für die Verbesserung der städtischen Infrastruktur notwendig ist. Alle Bäume, die erhaltenswert waren und erhalten werden konnten, wurden versetzt. Im Herbst nächsten Jahres wird in der Freystädter Straße und am Ludwig-Donau-Main-Kanal noch einmal gerodet. Diese Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt ausgiebig besprochen und von der Aufsichtsbehörde freigegeben worden. Die Stadtverwaltung versteht und teilt die Sorgen um unsere städtischen Grünflächen. Daher hat sie umfassende Maßnahmen zur Kompensation geplant, sowohl im Bereich OBI-Kreuzung/Kurt-Romstöck-Ring, entlang der Hauptfeuerwache und im Areal Freystädter Straße/Ludwig-Donau-Main-Kanal.

Was passiert, wenn im Zuge der Bauarbeiten Internet-Glasfaserleitungen gekappt oder neu verlegt werden? Stellt mir die Stadt dafür ein Ersatz-Internet zur Verfügung?

Die Stadt Neumarkt ist nur die Trägerin der Straßenbaumaßnahme. Die Anbieter wie die Telekom oder Vodafone sind eng in die Baumaßnahme eingebunden. Das zu regeln, ist deren Aufgabe. Die Stadt steht mit beiden Firmen aber aktuell noch in enger Abstimmung.

Welche Auswirkungen haben die Arbeiten an der OBI-Kreuzung und im Kurt-Romstöck-ring auf den allgemeinen Busverkehr und auf den Schulbusverkehr!

Es gibt eine Bushaltestelle der Stadtwerke an der Freystädter Straße (Höhe Neumax). Hierfür muss eine Ersatzhaltestelle angelegt werden. Ob das aber auch schon für den 1. Bauabschnitt notwendig ist, ist aktuell noch in der Klärung. Schulbusse müssen in jedem Fall die ausgewiesenen Umleitungen nutzen.

15. Juli 2025

Das Aufstellen einer neuen Trafo-Station durch die Stadtwerke Neumarkt macht Straßensperrungen im Bereich Mariahilfstraße/Föhrenweg nötig:

  • So ist am 23. Juli von 9 bis 15 Uhr die Mariahilfstraße komplett gesperrt.
  • Im Föhrenweg gilt eine Einbahnstraßen-Regelung. Anlieger sind bis zur Baustelle frei.

Der Verkehr wird umgeleitet über die Danziger Straße, Buchenstraße bzw. Friedenstraße, Badstraße.

Der Heimstättenweg wird am Samstag, 26. Juli 2025 von 15.00 Uhr bis 24.00 Uhr wegen einer Veranstaltung gesperrt sein. Die Umleitung erfolgt über Mühlstraße, Heideweg und umgekehrt. Der Anliegerverkehr ist bis zum Veranstaltungsort frei.
Vom 14.07. bis voraussichtlich 08.11.2025 wird der Holzheimer Weg zwischen der Einmündung Klägerweg und der Einmündung Dr.-Krauß-Straße wegen der Erneuerung der Wasserhauptleitung gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Klägerweg, Dr.-Krauß-Straße und umgekehrt. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle frei.

Aufgrund einer dringenden Maßnahme zur Reparatur defekter Schieber in der Wasserleitung bleibt die Adalbert-Stifter-Straße, zwischen Hausnummer 6 und der Einmündung in die Johann-Donauer-Straße, voraussichtlich bis zum 18. Juli 2025 voll gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet und erfolgt über die Max-Künzel-Straße, Grillpanzerstraße und Wallensteinstraße – jeweils in beide Richtungen. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle frei.

Wegen der Erneuerung des Wasserhausanschlusses wird die Straße „Schulanger“ auf Höhe der Hausnummern 8 und 9 im Zeitraum zwischen 07.07. und 18.07.2025 für drei Tage gesperrt. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle weiterhin möglich.

Wegen der Aufstellung eines Hochbaukrans für eine Baumaßnahme wird die Schulstraße auf Höhe des Anwesens Almstraße 13 vom 23.06. bis voraussichtlich 28.07.2025 gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Almstraße, Hochwaldstraße, Schulstraße und umgekehrt. Der Anliegerverkehr bleibt bis zur Baustelle frei.

In der Zeit vom 23. Juni bis voraussichtlich 8. August 2025 wird die Gundekarstraße auf Höhe des Anwesens Schlesierstraße 4 aufgrund der Aufstellung eines Krans zur Kernsanierung eines Wohnhauses vollständig gesperrt. Die Umleitung erfolgt in beide Richtungen über die Schlesierstraße, Wolfsteinstraße und Brunnenstraße. Der Anliegerverkehr bleibt bis zur Baustelle frei.

Wegen Arbeiten an der Wasserleitung ist der Meisenweg zwischen Marderweg und Rehsteig vom 23.06. bis voraussichtlich 15.08.2025 gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Hasenheideweg, Paul-Pfleiderer-Straße, Marderweg und umgekehrt. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle frei.

Noch bis voraussichtlich 01.08.2025 bleibt die Weinbergerstraße zwischen Matthäus-Boegl-Straße und Dr.-Ried-Straße einschließlich der Eimündung Dietzenhoferstraße gesperrt. Auch die Weinbergerstraße auf Höhe der Hausnummern 51-65 bleibt halbseitig gesperrt. Grund für die Sperrung sind Arbeiten an den Gas-, Wasser- und Stromleitungen. Die Busumleitung erfolgt über die Matthäus-Boegl-Straße. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle frei.

Vom 21. Mai bis voraussichtlich 18. Juli 2025 wird die Jurastraße zwischen Ludwig-Thoma-Straße und Hermann-Löns-Straße wegen der Aufstellung eines Krans gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Hermann-Löns-Straße, Schillerstraße und umgekehrt. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle frei.