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In der Einleitung des „Faktor 10 Sanierungsprogrammes“ heißt es, dass Neumarkt innerhalb von zwei bis drei Jahrzehnten den Status einer „Zero Emission City“ erreichen kann, d.h. die CO2-Bilanz könnte bis zum Jahr 2030 bzw. 2040 auf Null zurückgefahren werden.
Dazu sieht das Konzept vor, dass wirtschaftlich effiziente Systemlösungen für energetische Gebäudesanierung mit Faktor 10 erarbeitet und umgesetzt werden. Dabei kann eine CO2 und Primärenergiereduktion um 80 bis 100 % sowie eine Betriebskostenreduktion um 70 bis 90 % erreicht werden. Kern des Konzeptes ist ein städtisches Förderprogramm, welches der Stadtrat am 24. November 2009 verabschiedet hat und das den Anreiz schaffen soll, dass in Neumarkt der Altbaubestand großflächig saniert wird. Die „Richtlinien der Stadt Neumarkt zur Förderung von Energieeinsparung und Klimaschutz im Gebäudebereich“ sind in vorliegender Broschüre übersichtlich zusammengestellt.
14:00 – 16:00 Uhr
08:30 – 12:00 Uhr
14:00 – 17:00 Uhr
08:30 – 12:00 Uhr
In der Fachstelle nachhaltiges Bauen und Sanieren erhalten Sie im Rahmen einer Erstberatung Informationen von Architektin Marion Burkhardt. Themen wie Energieeffizienz, Ablauf einer Maßnahme und Nachhaltigkeit im Bauen informieren. Weiterhin werden sie zum städtischen Förderprogramm – Gebäudesanierung und energetisches Bauen, Faktor 10 beraten und begleitet, Informationen zu weiteren Förderprogrammen wie kfw oder bafa liegen auf.
Der Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung ihrer geplanten Maßnahmen.
Die „Grüne Hausnummer“ ist ein weiterer Baustein in Neumarkts umfangreichem Programm für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Mit diesem Prädikat werden Betreiber nachhaltig und umweltfreundlich gebaute und betriebene Gebäude für ihr Engagement ausgezeichnet.
Die Bewertung erfolgt dabei nach einem in verschiedene Bereiche unterteilten Punktesystem. Ab einer Gesamtzahl von 100 Punkten erhalten Bewerber das Gütesiegel.
Jeder Hausbesitzer der Stadt Neumarkt i.d.OPf. kann sich um die „Grüne Hausnummer“ bewerben.
Knappheit der Ressourcen, steigende Öl-, Gas- und Strompreise, Zunahme klimabedingte Katastrophen, und immer gravierendere Umweltbelastung machen die Aufgabe des Klima- und Umweltschutzes drängender.
Eine der Möglichkeiten als Einzelner hier einen Beitrag zu leisten, ergibt sich beim Bau eines Eigenheims: Die Natur kann hervorragend in das Wohnen und Bauen mit einbezogen werden. Man muss auf nichts verzichten, sondern nutzt beim nachhaltigen Bauen und Wohnen die Ökologie zu einer gesünderen Lebensart.
Mit der Auszeichnung „Grüne Hausnummer“ würdigt die Stadt Neumarkt i.d.OPf. alle Bauherren und Hausbesitzer, die sich auf diese Weise der Verantwortung für die Zukunft stellen.
Die Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem. In den Bereichen
sind jeweils Punkte zu gewinnen. Ab einer Punktzahl von 100 wird die „Grüne Hausnummer“ vergeben. Nach Möglichkeit sollen die Hausbesitzer in allen Bewertungsbereichen punkten.
Wir möchten Sie herzlich einladen, sich um diese Auszeichnung zu bewerben, und hoffen mit diesem Gütesiegel viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einer ökologischen und nachhaltigen Bauweise zu motivieren.
Bewerbungsschluss ist jährlich am 30. Juli.
Bewerbung:
Im städtischen Förderprogramm „Faktor 10“ ist die „Grüne Hausnummer“ mit einem Zuschuss von 1000 Euro förderfähig, wenn ihre Baumaßnahme gleichzeitig die Richtlinien des Förderprogramms für Neubauten oder Sanierungen erfüllt. Hierzu beantragen Sie dies vor Baubeginn und reichen die Bewerbungsunterlagen zusätzlich mit ihrem Auszahlungsantrag zum Förderprogramm ein.
Bei der öffentlichen Vergabe der „Grünen Hausnummer“ werden dem Hausbesitzer eine Urkunde sowie die individuelle Hausnummer überreicht.
Ausführlichere Informationen und Bewerbungsunterlagen enthält die Informationsbroschüre zur „Grünen Hausnummer“.
Für Anträge, die ab 8. Juli 2022 gestellt werden, gelten die neuen Kriterien. Diese sind bereits auf dem neuen Flyer enthalten: Flyer und Bewerbungsbogen.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Fachstelle gerne zur Verfügung.
Im November 2009 hat der Stadtrat Neumarkt das Faktor 10 Sanierungsprogramm zur energetischen Gebäudesanierung beschlossen, welches ein wichtiger Bestandteil des Neumarkter Klimaschutzfahrplans ist. Ziel ist es, durch die Sanierungsmaßnahmen, die vor allem von den Bürgerinnen und Bürgern Neumarkts an ihren Häusern vorgenommen werden, eine Reduktion des Primärenergieverbrauchs von durchschnittlich 85 % zu erreichen.
Gebäudeeigentümer können daher über die nächsten Jahre bei der Stadt Fördermittel für verschiedenste Sanierungsmaßnahmen beantragen, wie z.B. für den Einbau von Wärmedämmung, regenerativer Heiztechnik, und hocheffiziente Gesamtkonzepte. Förderungsfähig sind Gebäudesanierungen sowohl bei Wohn- als auch bei Nichtwohngebäuden und Neubauten. Welche Maßnahmen genau bezuschusst werden und wie hoch die Förderung ausfällt, hängt insbesondere davon ab, welcher Energiestandard durch die Sanierung erreicht wird. Besonders intensiv werden möglichst effiziente Gesamtkonzepte unterstützt.
Einen ersten Überblick und nützliche Informationen enthält die Informationsbroschüre zur Förderrichtlinie, für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Fachstelle im Bürgerhaus gerne zur Verfügung. Die Förderrichtlinien können sie hier einsehen. Bitte beachten Sie, dass die Antragsstellung vor Beginn Ihrer Maßnahmen erfolgen muss.
Die Energieeinsparverordnung ist seit 1. November 2020 durch das Gebäudeenergiegesetz, GEG abgelöst, novelliert zum 1. Januar 2024.
Das Förderprogramm für Energieeinsparung und Klimaschutz im Gebäudebereich der Stadt Neumarkt, Faktor 10, wurde in diesem Zuge überarbeitet. Es gibt Änderungen bei den U-Werten zu den Einzelmaßnahmen in der Förderstufe C, Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen werden mit zusätzlich 5 €/qm gesamter Dämmquerschnitt gefördert. Die Gesamtförderhöhe für die Förderstufe C beträgt dann 2000 €.
Für Sanierungen, die mit der Förderrichtlinie umgesetzt werden, ist die Förderung der Energieberatung mit 200€ oder 400€ möglich. Vom 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2026 ist diese mit der Förderung einer Energieberatung durch die Bafa nicht mehr kumulierbar. Es entscheidet der Zeitpunkt der Antragstellung.
Die Kumulierbarkeit mit dem Programm zur Altstadtsanierung der Stadt Neumarkt ist in der Stadtplanungsverwaltung zu klären.
Im Neubau ist für den Standard kfw EH 40 bei einem Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe die Ergänzung mit einer Photovoltaik-Anlage obligatorisch. Plus-Energie-Gebäude lösen den Plus-Energie-Standard ab. Werden Photovoltaik-Anlagen in Zusammenhang mit einer Sanierung in Förderstufe A oder als Neubau in Kfw EH 40 installiert, sind diese förderfähig. Eine größtmögliche Eigenversorgung ist anzustreben.
Ihre Antragstellung war vor dem 10. November 2020:
Ihre Antragstellung ist zwischen dem 10. November 2020 und dem 31. Dezember 2022 (Antragseingang bei der Stadt Neumarkt):
Antragstellung ab 1. Januar 2023:
Auszahlung:
Das Veranstaltungsformat Sanierungstreff der Stadt Neumarkt lädt ein zu folgenden Onlineveranstaltungen weiterer Anbieter. Die Inhalte liegen in der Verantwortung der jeweiligen Veranstalter.
Datum 28 Jan. 2025 Uhrzeit 16:00 – 17:30
Labels C.A.R.M.E.N.-Online
Immer mehr Menschen setzen bei der Energiebereitstellung in den eigenen vier Wänden auf Erneuerbare Energien. In vielen Häusern sorgt eine Wärmepumpe im Winter für wohlig warme Temperaturen und eine PV-Anlage für eigenen Strom vom Dach. Oft werden die beiden Systeme jedoch nicht miteinander verbunden. Doch gerade die Kombination beider Anlagen bringt in den meisten Fällen einige Vorteile mit sich.
Welche dies genau sind und wie ein solches Kombisystem funktioniert, wird in dem kostenlosen C.A.R.M.E.N.-WebSeminar am Dienstag, 28. Januar 2025 von Annemarie Bruckert und Alois Hadeier vermittelt. Der Online-Vortrag richtet sich insbesondere an Hausbesitzer*innen sowie alle fachlich und inhaltlich Interessierten. Teilnehmende können online schriftlich Fragen an die Referierenden stellen.
Die Anmeldung erfolgt über SEWOBE mit folgendem Link:
https://server50.sewobe.de/webportal/events/veranstaltung?MANDANT_KEY=U-28a393b56e87104c1037b17a064c0608&VER_ID=1177&SINGLEPAGE=1
Datum 11 Feb. 2025 Uhrzeit 17:00 – 18:30
Labels C.A.R.M.E.N.-Online
Die Einsatzbereiche für elektrischen Strom in Wohngebäuden werden immer vielfältiger. So wird er nicht nur zur Versorgung der Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik oder der allgemeinen Haustechnik, sondern auch immer mehr zur Brauch- und Heizwassererwärmung oder zur Ladung eines Elektroautos oder E-Bikes eingesetzt.
Eine hervorragende Möglichkeit, den häuslichen Strombedarf teilweise selbst zu decken, stellt die eigene Photovoltaik auf dem Eigenheim dar. Mit einer Photovoltaik (PV)-Anlage lässt sich nicht nur ein positiver Beitrag für den Klimaschutz leisten, auch unter wirtschaftlicher Betrachtung ist sie eine lohnende Investition. Dennoch stehen Interessierte vor der Anschaffung häufig vor vielen Fragen.
Das kostenlose C.A.R.M.E.N.-WebSeminar mit Julian Müller gibt einen Einblick in die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen, technischen Möglichkeiten, Wirtschaftlichkeit und Eigenverbrauchsoptimierung.
Welche Rolle spielt die Ausrichtung des Daches? Wie groß soll die PV-Anlage sein? Wie kann man versuchen, möglichst viel des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen? Auf diese Fragen geht der Referent Julian Müller von C.A.R.M.E.N. e.V. in dem WebSeminar ein und versucht Lösungsansätze aufzuzeigen.
Der Online-Vortrag richtet sich insbesondere an Hausbesitzer*innen, die sich erste Informationen zu einer Aufdach-Photovoltaikanlage einholen möchten, sowie alle fachlich und inhaltlich Interessierten.
Die Anmeldung findet über SEWOBE mit folgendem Anmeldelink statt:
https://server50.sewobe.de/webportal/events/veranstaltung?MANDANT_KEY=U-28a393b56e87104c1037b17a064c0608&VER_ID=1178&SINGLEPAGE=1
Datum 25 Feb. 2025 Uhrzeit 17:00 – 19:00
Labels C.A.R.M.E.N.-Online
Gebäude sind heute für rund 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Aber das muss nicht so sein: Mit einer guten, lückenlosen Wärmedämmung können bis zu 80 Prozent des Heizenergiebedarfs eingespart werden. Davon profitiert nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Der erste Termin der WebSeminar-Reihe „Energetische Gebäudemodernisierung“ liefert einen Überblick zu den „Faustregeln“ der Gebäudehüllensanierung sowie Entscheidungshilfen für die Wahl des richtigen Dämmsystems – insbesondere mit Nachwachsenden Rohstoffen.
Welche Dämmung passt zu welchem Haus? Was muss unsere Gebäudehülle zukünftig leisten können? Und welchen Umweltfaktoren sollten berücksichtigt werden? Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Materialien und Methoden, die sich unter anderem in Kosten, Wärmeleitfähigkeit und Nachhaltigkeit unterscheiden. Julia Lehmann und Tobias Doblinger von CA.R.M.E.N. e.V. informieren über wichtige Grundlagen der Gebäudesanierung und geben einen Überblick zu verschiedenen Dämmmöglichkeiten mit Nachwachsenden Rohstoffen.
Ein Überblick zu den Neuerungen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die zum Jahreswechsel reformiert wurde, runden die jeweiligen Vortragsabende ab. Die dreiteilige Veranstaltungsreihe richtet sich an Privatpersonen, Akteure im Bereich Wohngebäude sowie alle inhaltlich und fachlich Interessierten. Die Vorträge starten jeweils um 17 Uhr und sind kostenfrei.
Hier sind die Termine der C.A.R.M.E.N.- WebSeminar-Reihe zusammengefasst:
Einen Überblick über die gesamte WebSeminar-Reihe und die Möglichkeit zur Anmeldung (auch zu mehreren Terminen gleichzeitig) finden Sie hier:
https://server50.sewobe.de/webportal/events/veranstaltung?MANDANT_KEY=U-28a393b56e87104c1037b17a064c0608&VER_ID=1181&SINGLEPAGE=1
Datum 20 März 2025 Uhrzeit 19:00 – 20:00
Labels C.A.R.M.E.N.-Online
Die Energiewende fängt bereits im Haushalt an
Für die meisten Menschen ist es selbstverständlich, dass immer und überall ausreichend Energie zur Verfügung steht. In jedem Haushalt gibt es energiebetriebene Geräte, sei es zum Aufbewahren und Zubereiten von Nahrungsmitteln, zum Heizen der Räume oder zur Bereitstellung von Licht.Die Preisentwicklungen am Gas- und Strommarkt zeigen allerdings in aller Schärfe den Handlungsbedarf jedes Einzelnen, den Energieverbrauch unter die Lupe zu nehmen und Maßnahmen zur Reduzierung zu ergreifen. Dadurch kann Geld gespart werden – und das Klima wird geschützt.
Das C.A.R.M.E.N.-WebSeminar „Energiesparen im Haushalt“ von Julia Wittenzellner am 20. März 2025 von 19 bis 20 Uhr richtet sich an alle thematisch interessierten Bürgerinnen und Bürger und gibt einen Überblick über Maßnahmen, die sich ohne großartige Einschränkungen und Kosten in den Alltag integrieren lassen. Denn Klimaschutz und Energieeffizienz können in jedem Haushalt sofort beginnen.
Informationen zur Anmeldung finden Sie hier:
https://server50.sewobe.de/webportal/events/veranstaltung?MANDANT_KEY=U-28a393b56e87104c1037b17a064c0608&VER_ID=1183&SINGLEPAGE=1
Datum 25 März 2025 Uhrzeit 17:00 – 18:30
Labels C.A.R.M.E.N.-Online
Das WebSeminar „Photovoltaik und E-Mobilität“ findet am 25.03.2025 von 17:00 bis 18:30 Uhr statt.
Die Anmeldung findet über SEWOBE mit folgendem Anmeldelink statt:
https://server50.sewobe.de/webportal/events/veranstaltung?MANDANT_KEY=U-28a393b56e87104c1037b17a064c0608&VER_ID=1192&SINGLEPAGE=1
Mit unserer Zusammenarbeit wollen wir Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Bauen in und um die Metropolregion Nürnberg gemeinsam voranbringen. Durch den Austausch in Netzwerk wird Wissen geteilt, Ideen entstehen und werden unterstützt. Durch weitere Vernetzung und Weiterbildung soll das Thema Raum bei den Baubeteiligten und in der Öffentlichkeit gewinnen. Auch können Projekte in diesem Sinne angestoßen und unterstützt werden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Alles weitere finden sie im folgenden link: https://www.byak.de/planen-und-bauen/beratungsstelle-energieeffizienz-und-nachhaltigkeit/nena.html
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